Wirbelsäule und Alter

Die Wirbelsäule verändert sich mit dem Alter und so auch die Erkrankungen, die sie betreffen können. Während im Kleinkindalter kaum Gefahren die Wirbelsäule bestehen, kann vor allem bei Mädchen im Alter zwischen 8 und 15 eine seitliche Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) vor.

Ist das Wachstum abgeschlossen, verändert sich die Form der Wirbelsäule für viele Jahre nicht mehr. In dieser Zeit treten, abgesehen von beispielsweise einem Hexenschuss, oder Muskelverspannungen, die durch zu langes Sitzen oder einseitige Tätigkeiten entstehen, kaum Erkrankungen auf. Dies ändert sich etwa im fünften Lebensjahrzehnt, in dem die Abnutzung der Wirbelkörper und Bandscheiben mehr und mehr deutlich wird. Häufig treten in dieser Zeit Bandscheibenvorfälle auf.
Im Alter werden Bandscheibenvorfälle wieder seltener. Dann haben jedoch viele Menschen mit Osteoporose zu kämpfen, die zu einer Verminderung des Knochengewebes führt.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.05.2011
  • Autor/in: vitanet.de
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