Die Halswirbelsäule: der beweglichste Teil unserer Wirbelsäule
Wir müssen den Kopf innerhalb kürzester Zeit nach rechts und links drehen, vor- und zurückneigen. Um diese Beweglichkeit der Haslwirbelsäule zu gewährleisten, unterscheiden sich die beiden obersten Wirbelkörper, der Atlas und der Axis, deutlich von den tiefer gelegenen Wirbeln.
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Der zweite Halswirbelkörper (Axis) ist zum Kopf hin zapfenförmig ausgebildet. Er ersetzt den Körper des ersten Wirbels. Dieser sogenannte Atlas ist ein ringförmiger Knochen, der sich um den Zapfen des Axis dreht. Damit sich der an der vorderen Seite des Wirbelkörpers liegende Zapfen nicht in Richtung des Rückenmarks verschieben kann, wird er durch starke Bänder in seiner Position gehalten.
Kopfbewegung
Atlas und Schädel werden durch das obere Kopfgelenk verbunden. An den seitlichen Gelenkflächen des ersten Wirbelkörpers befinden sich eiförmige Gelenkflächen, auf denen der Schädel mit seinem exakt passenden Gelenkknorpel ruht. Die Bewegung des Kopfes setzt sich aus einem äußerst komplizierten Zusammenspiel mehrerer Gelenke und Wirbelkörper zusammen.
Blutgefäße
Durch die Querfortsätze der Halswirbelsäule schlängeln sich rechts und links Blutgefäße, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgen. In jeder Etage ist rechts und links eine kreisrunde Öffnung für die Arterie ausgespart. Stärkere Bandscheibenschäden und Knochenveränderungen als Folge der altersbedingten Abnutzung (Arthrose) können den Durchmesser der Gefäße einengen und dadurch die Blutversorgung der Hirnbasis und des Innenohres drosseln. Daneben können auch Extrembewegungen des Kopfes oder eine chronisch erhöhte Muskelspannung das gleiche Ergebnis hervorrufen.




