Rheumatoide Arthritis: Die Entstehung ist nicht völlig geklärt
Obwohl sehr viel zum Thema rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma) geforscht wird, ist noch immer nicht völlig geklärt, wie es zu der Erkrankung kommt. Durch Familienuntersuchungen hat man festgestellt, dass die Neigung zu dieser Erkrankung vererbbar ist. Man weiß allerdings nicht, welche Gene die Veranlagung zur rheumatoiden Arthritis tragen. Die Veranlagung führt jedoch nicht unbedingt zur Erkrankung. Ein äußerer Auslöser muss hinzukommen.
Vermutlich bringen Bakterien oder Viren die rheumatoide Arthritis in Gang
Viele Forscher vermuten, dass es sich dabei um eine Infektion mit einem Virus oder einem Bakterium handeln könnte. Dieser äußere Auslöser führt dazu, dass bestimmte Zellen des körpereigenen Abwehrsystems (Immunsystem) fehlgeleitet werden und sich gegen Gewebe in den Gelenken richten. So kommt es zur Gelenkentzündung. Diese Entzündung geht von der inneren Gelenkhaut aus und breitet sich dann auf andere Regionen des Gelenks aus.
Eine Forschergruppe fand jetzt heraus, dass PDGF-D, eine vor kurzem entdeckte Variante des Wachstumsfaktors PDGF, vermehrt in der Gelenkinnenhaut von Patienten mit rheumatoider Arthritis vorkommt und hier das Zellwachstum anregt. Die Forscher hoffen, dass die Hemmung oder sogar Ausschaltung dieses Wachstumsfaktors möglicherweise zu einer Verlangsamung des Erkrankungsverlaufs und zur Linderung der Beschwerden führen könnte.
Eine Forschergruppe fand jetzt heraus, dass PDGF-D, eine vor kurzem entdeckte Variante des Wachstumsfaktors PDGF, vermehrt in der Gelenkinnenhaut von Patienten mit rheumatoider Arthritis vorkommt und hier das Zellwachstum anregt. Die Forscher hoffen, dass die Hemmung oder sogar Ausschaltung dieses Wachstumsfaktors möglicherweise zu einer Verlangsamung des Erkrankungsverlaufs und zur Linderung der Beschwerden führen könnte.





