Therapie des Reizdarmsyndroms: Pflanzliche Mittel

Naturheilmittel werden traditionell gegen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt – und können daher auch bei Reizdarmsyndrom (RDS) helfen. Moderne Aufbereitungsarten können die Wirkung von altbekannten Heilpflanzen wie Pfefferminze, Kümmel oder bitterer Schleifenblume noch verstärken.

Wer an einem Reizdarmsyndrom leidet, kann von sehr unterschiedlichen Beschwerden geplagt werden, die auch im Wechsel auftreten können. Dazu gehören Durchfall oder Verstopfung, Blähungen oder Oberbauchschmerzen. Hier können Naturheilmittel vielfach Erleichterung bringen.

Pfefferminze (Menthae piperitae) wirkt schmerzlindernd, krampflösend auf die Muskulatur des Darms und kann von Blähungen befreien.

Kümmel (Carum carvi) wirkt krampflösend im Magen-Darm-Trakt und bringt Erleichterung bei Blähungen.

Bittere Schleifenblume (Iberis amara) hat einen positiven Einfluss auf die Kontraktion des Darms.

Kamille (Matricaria recutita) wirkt entkrampfend auf den Magen-Darm-Trakt und fördert die Wundheilung.

Wirkstoffe

  • Pfefferminzöl
  • Trockenextrakt aus Kümmel, Fenchel, Anis, Wermutkraut, Koriander, Pfefferminzblätter, Schafgarbenkraut sowie Kümmel-, Fenchel-, Anis-, Pfefferminz-, Korianderöl
  • Angelikawurzel, bittere Schleifenblume, Kamillenblüten, Kümmel, Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Pfefferminzblättern und Trockenextrakt aus Johanniskraut
  • Kümmelöl und Pfefferminzöl
Autoren und Quellen Aktualisiert: 12.09.2007
  • Autor/in: vitanet.de
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