Therapie bei Prämenstruellem Syndrom: Schmerzmittel

Schmerzmittel können die Unterleibsschmerzen beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) lindern. Schmerzlindernde Medikamente mit nur einem Wirkstoff bezeichnet man als Monopräparate. Sie enthalten etwa Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen. Kombinationsmittel bestehen aus mehreren Wirkstoffen – zum Beispiel auch Zusätze wie Koffein oder Vitamin C.

Wenn mehrere Wirkstoffe in einer Tablette enthalten sind, werden sie niedriger dosiert als in Monopräparaten. Durch das Zusammenspiel wird die Wirkung verstärkt.

Schmerzmittel nicht prophylaktisch einnehmen

Wenden Sie Schmerzmittel nur bei Bedarf und kurzfristig an – nicht prophylaktisch. Trinken Sie zur Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter). Das ist wichtig, damit das Medikament nicht in der Speiseröhre hängen bleibt. Ein weiterer Grund: Viele Schmerzmittel werden dadurch besser magenverträglich und der Wirkstoff kann sich gut aus der Arzneiform lösen.

Wirkstoffe

  • Acetylsalicylsäure und Paracetamol
  • Acetylsalicylsäure, Chinin und Lithiumcitrat
  • Acetylsalicylsäure, Coffein und Paracetamol
  • Coffein und Paracetamol
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.02.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Pharmazeutische Zeitung online: B-Vitamine: Unerlässlich für den Stoffwechsel (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=39550)
  • Chocano-Bedoya, Patricia et al.: Dietary B vitamin intake and incident premenstrual syndrome (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3076657/)
  • Gynäkologische Psychosomatik Universitätsklinikum Bonn: Das Prämenstruelle Syndrom (http://www.femina.uni-bonn.de/Infoblaetter/PatInfo_PMS.pdf)
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