Pigmentstörungen: Sommersprossen (Epheliden)

Sommersprossen sind erblich bedingte, gehäuft auftretende kleine Flecken bräunlicher Färbung. Meist entstehen sie schon in jungem Alter im Gesicht, am Oberkörper oder an den Armen.

Frau hat Sommersprossen © Thinkstock
Im Frühjahr und Sommer nimmt die Braunfärbung der Sommersprossen durch die vermehrte Sonneneinwirkung zu, im Herbst und Winter verblassen sie oder verschwinden ganz. Am häufigsten sind rothaarige oder blonde Menschen mit heller Haut betroffen.

Behandlung von Sommersprossen

Sommersprossen entstehen durch eine Überpigmentierung der betroffenen Hautstellen. Da direkte Sonnenbestrahlung die Pigmentierung fördert, ist es sinnvoll, die von Sommersprossen betroffenen Hautbereiche davor zu schützen. Auch der Einsatz von Sonnenschutzmitteln kann einer weiteren Verfärbung etwas vorbeugen.

Obwohl Sommersprossen viele Menschen betreffen und ungefährlich sind, werden sie manchmal als störend empfunden. Dann können sie mit Kosmetika (Camouflage) abgedeckt werden.

Als Hausmittel ist die Behandlung mit Gurkenmilch bekannt. Des Weiteren vermindern Rucinol- und Hydrochinon-Präparate – beispielsweise in Form von Cremes – die Melaninbildung und können so die Pigmentflecken abschwächen, ohne die normal pigmentierte Haut zu beeinflussen. Vor der Anwendung sollte aber ein Arzt konsultiert werden. In extremen Fällen kann eine Lasertherapie infrage kommen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.12.2014
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Daniela Frank, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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