Pigmentstörungen: Altersflecken (Lentigines seniles)

Bei Altersflecken ist die Melaninbildung in den entsprechenden Zellen erhöht. Sie sind jedoch die Folge langjähriger Lichteinwirkung und entstehen daher frühestens ab dem 40. Lebensjahr. Die Flecken sind größer als Sommersprossen und treten meist an den Handrücken, Unterarmen und im Gesicht auf.

Behandlung von Altersflecken

Altersflecken sind Pigmentstörungen der Haut, die durch Überpigmentierung entstehen. Es ist sinnvoll, direkte Sonnenbestrahlung der betroffenen Stellen zu vermeiden, da diese die Pigmentierung fördert. Auch mithilfe von Sonnenschutzmitteln kann einer weiteren Verfärbung etwas vorgebeugt werden. Obwohl Altersflecken ab einem bestimmten Lebensabschnitt normal sind, werden sie manchmal als störend empfunden. Um sie abzudecken, kann dann beispielsweise Camouflage-Make-up zum Einsatz kommen.

Gurkenmilch ist als Hausmittel zur Behandlung bekannt. Außerdem vermindern Präparate mit Rucinol und Hydrochinon – beispielsweise in Form von Cremes – die Melaninbildung und schwächen die Pigmentflecken ab, ohne die Färbung der umgebenden Haut zu verändern. Bevor solche Präparate angewendet werden, ist jedoch ein Arztbesuch ratsam. Ist die Pigmentierung stark und belastet sie den Betroffenen sehr, kann eine Lasertherapie infrage kommen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.12.2014
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Daniela Frank, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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