Pigmentstörungen: Albinismus

Bei dieser Form der Pigmentstörung ist die Produktion des Hautfarbstoffes Melanin im ganzen Körper herabgesetzt oder ganz abgeschaltet. Die Haut enthält zwar Melanozyten, diese können jedoch kein oder nicht ausreichend Melanin bilden.

Der Betroffene hat eine entsprechend hellere Haut-, Haar- und Augenfarbe als seine unmittelbaren Verwandten oder – bei komplett fehlendem Melanin – rosafarbene Haut, weißblondes Haar und blaue bis rosafarbene Augen.
In der weißen Bevölkerung kommt auf ungefähr 20.000 Menschen ein Mensch mit Albinismus – dunkelhäutige Menschen sind häufiger betroffen. Die Haut der Menschen mit Albinismus ist aufgrund des fehlenden Melanins schlechter gegen die UV-Strahlen der Sonne geschützt, weshalb sie ein höheres Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs haben. Auch ihre Augen sind lichtempfindlicher und ihr Sehvermögen kann aufgrund des fehlenden Melanins eingeschränkt sein.

Behandlung des Albinismus

Die Ursache von Albinismus ist nicht therapierbar. Die Sehschwäche und Lichtempfindlichkeit der Augen kann allerdings durch getönte Brillen gut ausgeglichen werden. Wegen der erhöhten Risiken für Sonnenbrand und Hautkrebs muss auf konsequenten Sonnenschutz geachtet werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 19.12.2014
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Daniela Frank, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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