Stent-Anwendungen bei peripherer Arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) immer erfolgreicher
Ein gesunder Lebensstil, Gehtraining und Medikamente - diese konservativen Therapieformen können einen Patienten mit Schaufensterkrankheit vor lebensbedrohlichen Komplikationen wie einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bewahren. Eine sofortige Linderung der Beschwerden können aber nur interventionelle Therapien bringen, das heißt, eine Gefäßdilatation bzw. ein Stent oder ein Bypass.
Bei einer Gefäßerweiterung (Dilatation), auch perkutane transluminale Angioplastie (PTA) genannt, schieben die Ärzte unter Röntgenkontrolle einen Gefäßkatheter bis zur verengten Arterienpassage vor. Gängige Methode war bisher, die Arterie mit einem in den Katheter integrierten Ballon zu weiten und eine Drahthülse (Stent) einzulegen, um einen erneuten Verschluss der Arterie zu verhindern.
Bei einer Gefäßerweiterung (Dilatation), auch perkutane transluminale Angioplastie (PTA) genannt, schieben die Ärzte unter Röntgenkontrolle einen Gefäßkatheter bis zur verengten Arterienpassage vor. Gängige Methode war bisher, die Arterie mit einem in den Katheter integrierten Ballon zu weiten und eine Drahthülse (Stent) einzulegen, um einen erneuten Verschluss der Arterie zu verhindern.
Neue Stents bleiben länger offen
Seit wenigen Jahren gibt es Stents mit einer speziellen Legierung, etwa aus Kobald-Nickel, die sich im Gefäß selbst entfalten und sehr schonend für die Arterienwände sind. Eingriffe mit den neuen Stents sind sehr erfolgreich: Bis vor fünf Jahren verengten 50 % aller Stents nach einiger Zeit wieder. Erste Daten zeigen, dass für Stents mit einer Kobalt-Nickel- oder einer Nitinol-Legierung die Rate nur noch 20 Prozent beträgt, berichtet Malte Schröder, Kardiologe am Campus Virchow-Klinikum der Charité. Zudem lassen sich mit den neuen Stents auch alte und langstreckige Verschlüsse beheben, für die in den 90er-Jahren noch eine Bypass-Operation notwendig war.
Eingriff ohne Vollnarkose
Für eine Katheterbehandlung kommen Patienten mit Schaufensterkrankheit ab Stadium IIb in Frage. Die Behandlung kann ohne Narkose nur mit einem Beruhigungsmittel stattfinden. Es besteht ein geringes Risiko, dass der Patient auf das Kontrastmittel, das für die Röntgenkontrolle gespritzt werden muss, allergisch reagiert.





