Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig

Neben der Ernährung ist ausreichend Bewegung in jungen Jahren entscheidend für ein starkes Skelett. Sport stimuliert den Knochenaufbau und sorgt für mehr Muskelmasse. Wer sich nicht bewegt, schadet dem Skelett, denn Knochen, die nicht beansprucht werden, verlieren an Dichte und können leichter brechen.

„Nur wenn der Knochen belastet wird, aktiviert das die Zellen, die Knochensubstanz auf- und umbauen“, erklärt Martin Halle, Professor für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin an der TU München. Beim Sport wirken Zug- und Druckkräfte auf das Skelett. Dadurch entstehen winzig kleine Verformungen am Knochen. Das regt die Knochenzellen zum Wachstum an.

Ein zunehmend schlechtes Bewegungs- und Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen bringt auch ein erhöhtes Osteoporose-Risiko mit sich. Generell bewegen sich deutsche Kinder immer weniger. Eine Umfrage zeigte, dass sich fast 60 Prozent aller Kinder gar nicht oder weniger als eine Stunde pro Tag sportlich betätigen. Auch das Toben an der frischen Luft wird den Kindern offensichtlich immer unwichtiger. 36 Prozent von ihnen spielen im Durchschnitt weniger als eine Stunde draußen, zwölf Prozent verzichten sogar vollständig darauf.

Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass sich ihre Kinder ausreichend bewegen. Sinnvoll ist zum Beispiel eine Mitgliedschaft im Sportverein: Feste Trainingszeiten sorgen für regelmäßige körperliche Betätigung – und zusammen mit anderen Kindern macht der Sport gleich viel mehr Spaß. Bitte auch bei den Quellen die Fußnote löschen, die Quelle selbst aber drinlassen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.01.2015
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitanet.de; Beatrix Deiss, Medizinredakteurin, vitanet.de;
  • Quellen: Forsa-Institut, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen. Januar 2008
  • ebd.
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