Das Risiko für Osteoporose steigt im Alter

Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Zahl der Osteoblasten, also der Zellen, die für den Knochenaufbau verantwortlich sind, immer weiter ab. Wenn die Nierenfunktion nachlässt, wird weniger Vitamin D gebildet, das für den Einbau von Kalzium in den Knochen notwendig ist. Zusätzlich kann die Kalziumaufnahme aus dem Darm gestört sein und so kann eine Kalziummangelversorgung dazukommen.

Östrogenmangel begünstigt senile Osteoporose

Auch der Mangel an Östrogenen nach der Menopause kann Osteoporose begünstigen. Schließlich spielt dieses Sexualhormon eine Rolle bei der Knochenbildung. Alle diese Faktoren können mit zunehmendem Alter zu einem gesteigerten Knochenabbau und einem geringerem Knochenaufbau führen. Diese Form der Osteoporose wird als „senile Osteoporose“ (Osteoporose im Alter) bezeichnet.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.01.2015
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient - Problemorientierte Diagnostik und Therapie, Urban
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