Mit gesunder Ernährung und Bewegung gegen Osteoporose
Die Therapie der Osteoporose muss auf die spezielle Gefährdung des Einzelnen abgestimmt sein. Frauen und Männer mit erhöhtem Osteoporose-Risiko sollten mit Kalzium- und Vitamin-D-reicher Ernährung sowie Sport vorbeugen. Schon in der Kindheit und Jugend können Sie viel für den Knochenaufbau tun.
Sowohl für die Vorbeugung als auch für die Therapie sind wichtig:
- eine ausgewogene Ernährung, die viel Kalzium enthält und
- eine regelmäßige körperliche Betätigung, bei der starke Kräfte auf Knochen und Muskeln wirken und sie dadurch gestärkt werden. Besonders geeignet sind hier z.B. Krafttraining oder Tanzen.
Betroffene, die bereits einen Knochenbruch durch Osteoporose (vor allem eines Wirbelkörpers) erlitten haben, sind Hochrisiko-Patienten. Eine Behandlung nach einem Knochenbruch ist zwingend notwendig, wobei grundsätzlich eine dem Risiko angepasste Behandlung anzustreben ist.
Die Grundlagen jeder Osteoporose-Therapie sind:
- ausreichende Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr (1000 mg Kalzium, 800 bis 2000 IE natürliches Vitamin D täglich) durch Nahrung, vor allem Milch und Milchprodukte, Nahrungsergänzung oder Medikamente
- Die WHO empfiehlt Frauen in den Wechseljahren und Männern über 65 Jahren die Aufnahme von täglich mindestens 1.300 mg Kalzium. 1500 mg Kalzium täglich sollten allerdings nicht überschritten werden.
- Bewegung, ggf. Krankengymnastik zum Muskelaufbau und zur Verbesserung von Koordination, Fitness und Reaktionsvermögen
- Vermeidung von Stürzen
- Bei Schmerzen muss eine angepasste Schmerztherapie erfolgen.
- Teil der Therapie ist auch eine medikamentöse Therapie
- In bestimmten Fällen wird auch eine Operation notwendig





