Mediziner unterscheiden vier Grade der Osteoporose

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Osteoporose einzuteilen. Als Grundlage dient der T-Wert, der bei der Knochendichtemessung bestimmt wird.

Die folgende Einteilung aus der Kombination von T-Wert und eingetretenen Knochenbrüchen ist üblich (nach der Weltgesundheitsorganisation WHO):
  • "Knochenarmut" (Osteopenie):
    der Knochenmineralgehalt ist vermindert (T-Wert -1,0 bis -2,5), aber es sind noch keine Brüche aufgetreten.
  • Osteoporose ohne Bruch:
    der Knochenmineralgehalt ist stärker vermindert (T-Wert <- 2,5), aber es sind noch keine Brüche aufgetreten.
  • manifeste Osteoporose:
    der Knochenmineralgehalt ist stärker vermindert (T-Wert <- 2,5), es sind 1-3 Wirbelkörperbrüche aufgetreten (ohne Unfall).
Abhängig vom Grad der Ausprägung der Knochenveränderung sind unterschiedliche Therapien und Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll und notwendig, um Knochenbrüche zu verhindern.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.04.2011
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient - Problemorientierte Diagnostik und Therapie, Urban
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