Osteoporose: Lexikon

  • Krankengeschichte eines Patienten
  • Katheter (dünner Schlauch) mit aufblasbarem Ballon an der Spitze, zum Beispiel zur Aufdehnung von Gefäßeinengungen.
  • Bei der Computertomografie lassen sich mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder durch den Körper anfertigen. Dabei lassen sich die unterschiedlichen Gewebearten gut unterscheiden. Moderne Spiral-Computertomografen sind in der Lage, auch dreidimensionale Bilder zu errechnen.
  • Salz des chemischen Elements Fluor. Meist werden Natriumfluorid, Natriummono-fluorphospat und vor allem Aminfluoride in Zahnpasten zur Kariesvorbeugung eingesetzt. Fluoride vermindern die Entmineralisierung und fördern die Mineralisation. Außerdem hemmen sie die Säureproduktion der kariesauslösenden Bakterien.
  • Die größte Menge an Kalzium (99 Prozent) findet sich im Skelett, dort bildet es zusammen mit Magnesium und Phosphat das Knochengerüst. Eine besondere Rolle spielt es daher für das Osteoporoserisiko. Kalzium ist außerdem wesentlich an der Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen beteiligt, beeinflusst die Blutgerinnung und zahlreiche Enzyme.
  • Ein für den Körper unentbehrlicher Stoff, der täglich zugeführt werden muss. Er ist an vielen Enzymreaktionen und an der Blutbildung beteiligt. Außerdem ist er für die Impulsweiterleitung im Nervensystem und für die Zellmembranen notwendig.
  • Das natürliche Ende der Menstruation (monatliche Regelblutung). Die Eierstöcke stellen nach und nach ihre Funktion ein, bis die Fruchtbarkeit schließlich endet. Die Übergangsphase in den Jahren vor und nach der Menopause, in denen sich der Hormonhaushalt umstellt, bezeichnet man als Wechseljahre (Klimakterium). Die Menopause tritt gewöhnlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein.
  • Spezialisierte Knochenzelle für den Aufbau der Knochengrundsubstanz (Osteoid).
  • Noch nicht mineralisierte, von Osteoblasten gebildete Knochengrundsubstanz.
  • Durch Fusion von Vorläuferzellen aus dem Knochenmark entstandene Riesenzelle, die dem Knochenabbau dient.
  • Verminderung der Knochendichte, Vorstufe der Osteoporose.
  • Operatives Verfahren, das die Wiederherstellung der Funktion von durch unterschiedliche Gründe verletzten Knochen zum Ziel hat.
  • Wichtigste Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone. Sie werden vor den Wechseljahren hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) im Follikel und Gelbkörper sowie in geringerem Maß auch in der Nebennierenrinde produziert. Beim Mann und nach den Wechseljahren bei der Frau wird Östrogen vor allem im peripheren Fettgewebe durch das Enzym Aromatase aus Testosteron gebildet.
  • Die Menge des männlichen Sexualhormons Testosteron nimmt bei Männern nach dem 40. Lebensjahr langsam und gleichmäßig ab – ganz im Gegensatz zum plötzlichen Hormonabfall bei der Frau in den Wechseljahren. Es lassen sich folgende Wirkungen des Testosterons beobachten: Muskelmasse und Muskelkraft nehmen zu, die Fettmasse verringert sich, die Knochendichte nimmt zu, Potenz und sexuelles Verlangen sowie die physische und psychische Leistungsfähigkeit sollen gesteigert werden.
  • Bildgebendes Verfahren, das Organe mithilfe von Ultraschallwellen darstellt
  • Auch Cholecalciferol genannt, wird aus einem Vorläuferstoff unter UVB-Strahlung in der Haut hergestellt. Es findet sich auch in fetthaltigen Fischen. Vitamin D spielt ein große Rolle bei der Aufrechterhaltung des Kalziumspiegels und damit beim Knochenaufbau.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.01.2015
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet;