Knochenfreundliche Ernährung

Sie sind noch jung und haben stabile Knochen? Das ist sehr erfreulich, aber keine Ausrede für ungesundes Essen.

Milchprodukte © Thinkstock
Um lebenslang ein starkes Skelett zu haben, reicht es nicht aus, erst in höherem Alter auf die richtige Ernährung umzustellen. Bereits in jungen Jahren muss man die Basis für gesunde Knochen legen – also noch bevor man 30 oder 35 Jahre alt ist. Denn danach setzt der Knochenabbau ein, und man kann nur noch Umbauprozesse beeinflussen.
Die tägliche Kost sollte vielseitig sein und viel Kalzium und Vitamine enthalten. Kalzium ist zwar der wichtigste Baustoff, aber eine kalziumreiche Ernährung alleine ist nicht genug: Denn um das Mineral in die Knochen einzulagern, braucht der Körper Vitamine und andere Stoffe wie Flavonoide. Sie sind vor allem in Gemüse, Obst und Kräutern enthalten. Ganz wichtig für die Erhaltung der Knochen ist auch, dass ausreichend Kalorien zugeführt werden, um die Muskelmasse zu erhalten – Untergewicht ist ein Risikofaktor für Knochenbrüche bei Osteoporose-Patienten.

Eine Abnahme von fünf Kilogramm Körpergewicht bedeute eine Verdopplung des Bruchrisikos. Es ist also wichtig, das Körpergewicht  zu normalisieren, denn Körpergewicht heißt nicht nur Fettmasse, sondern auch Muskelmasse – und die ist wichtig für den Knochen. Vor allem Ausdauersportler sollten darauf achten, genug Kalorien zu sich zu nehmen. Denn ausgiebiges Training in Verbindung mit Diät ist Gift für die Knochen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.01.2015
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: DOCMED.tv
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