Medikamente bei niedrigem Blutdruck: Etilefrin und Oxilofrin

Bei akuten Beschwerden können vorübergehend Kreislauf anregende Mittel mit Oxilofrin und Etilefrin eingesetzt werden. Sie wirken den typischen Symptomen des niedrigen Blutdrucks entgegen.

Beschwerden wie Schwindel, unerklärbare Müdigkeit, Flimmern oder Schwarzsehen vor Augen sowie allgemeines Schwächegefühl können verbessert werden. Die Wirkstoffe sind in Form von Tropfen, Dragees, Tabletten oder Kapseln erhältlich. Sie eignen sich zur vorübergehenden Einnahme bei akuten Beschwerden.

Beachten Sie vor der Einnahme die Hinweise im Beipackzettel. Bei erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom, grüner Star), vergrößerter Prostata, bei bestimmten Herzerkrankungen (koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen), bei Schilddrüsenüberfunktion oder bei bestehenden Gefäßschäden (zum Beispiel Arterienverkalkung, Arteriosklerose) dürfen Oxilofrin und Etilefrin beispielsweise nicht eingenommen werden. Das Gleiche gilt für Schwangerschaft und Stillzeit.

Es liegen keine Erfahrungen über die Behandlung von Schwangeren vor. Fraglich ist auch, ob die beschriebenen Blutdruck senkenden Arzneistoffe in die Muttermilch übergehen. Dies könnte zu unerwünschten Wirkungen beim gestillten Säugling führen.
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