Nervosität und Unruhe

Die Hände zittern, das Herz rast und man ist sehr reizbar – unter Nervosität und Unruhe leidet jeder einmal. Wenn sie jedoch über einen längeren Zeitraum anhalten, kann das zu einer Belastung werden und mit Erkrankungen einhergehen.

Frau ist verzweifelt © Thinkstock
Stress ist eine der häufigsten Ursachen für Nervosität und Unruhe. Man unterscheidet Eustress und Disstress. Als Eustress wird anregender, stimulierender Stress bezeichnet, der den Menschen in Schwung bringt und seine Leistung erhöht. Disstress dagegen steht für starken, belastenden Stress, für den Zustand der Überforderung. Wenn längerfristig die Zeit zur Erholung fehlt, kann die ständige Belastung dauerhaft Krankheiten verursachen.

Neben Stress gibt es jedoch auch andere Ursachen für Nervosität und Unruhe. Schlafmangel, übermäßiger Koffeingenuss oder die Aufregung vor einer Prüfung sind Beispiele. Nervosität und Unruhe können auch Hinweise auf eine Erkrankung sein. Beispielsweise sind Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion oder Bluthochdruck häufig nervös und unruhig.

Typische Symptome bei Nervosität und Unruhe

Die Hände zittern, das Herz rast und die Augenlider zucken: Das sind die häufigsten Anzeichen für Nervosität und Unruhe. Bei vielen Menschen nimmt die Psyche jedoch auch Einfluss auf bestimmte Organe. Sie bekommen Durchfall oder Verstopfung, ihnen wird übel oder sie haben keinen Appetit. Auch Schweißausbrüche können ein Symptom von Nervosität und Unruhe sein.

Da Nervosität und Unruhe auf Dauer Erkrankungen verursachen können, ist es sinnvoll dagegen vorzugehen. Wer ständig nervös und unruhig ist und unter Stress steht, kann beispielsweise Entspannungsübungen erlernen oder anderweitig für Erholung sorgen. Ein ruhiges, verlängertes Wochenende kann manchmal Wunder wirken. Auch pflanzliche Mittel können gegen nervöse Unruhe helfen. Darin enthalten sind zum Beispiel Extrakte aus Baldrian, Johanniskraut, Hopfen oder Melisse. All diese Pflanzen sind auch in Form von Beruhigungstees erhältlich.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.05.2013
  • Autor/in: vitanet.de; Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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