Symptome bei Nasennebenhöhlenentzündung

Die Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist eine häufige Folgeerkrankung des Erkältungsschnupfens. Sie beginnt schleichend – der Betroffene glaubt zunächst, der Schnupfen sei überstanden.

Doch dann zeigen sich typische Symptome wie:
  • dünnflüssiges, später zähflüssiges grüngelbes Sekret (eitrig)
  • verstopfte Nase
  • Verschlimmerung der Schmerzen beim Bücken
  • Fieber und allgemeines Unwohlsein
  • Schleim und Eiter an der Rachenhinterwand
  • gelegentlich auch Schwellungen im Gesichtsbereich

Krankheitsverlauf bei Sinusitis

In der Schleimhaut vermehren sich die Erreger und bilden einen eitrigen Entzündungsherd. Gleichzeitig setzt ein Druckgefühl an Augen, Schläfen, Wangen, Stirn, Nasenwurzel oder Kiefer ein, das beim Bücken verstärkt wird. Manche Menschen entwickeln bei einer Nasennebenhöhlenentzündung auch Fieber. Das Immunsystem versucht so, die Krankheitserreger zu bekämpfen. Bei Körpertemperaturen über 39 Grad Celsius oder bei länger anhaltendem Fieber sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.02.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Vitanet-dsb, Vitanet-gg; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: AWMF Leitlinie Rhinosinusitis, Stand 2007
  • Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie: Rhinosinusitis: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/017-049l_S2k_Rhinosinusitis_2011-07.pdf
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