Therapie bei Muskelverspannungen im Rücken: Wärmetherapie

Örtliche Wärmeanwendungen lindern Muskelverspannungen im Rücken, vor allem wenn man sie gleich zu Beginn der Schmerzen durchführt. Sie müssen dabei jedoch immer bedenken, dass die Wärme Ihre Schmerzen auch verstärken kann – die Wirkung ist bei jedem unterschiedlich und muss immer geprüft werden, bevor die Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Fango © Thinkstock
Zu den am häufigsten angewendeten Arten der Wärmetherapie gehören heiße Rollen, Heißluftkasten, Fangopackungen und Bäder. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert, und das lindert oft die Schmerzen. Diese einfachen Behandlungsvorschläge sind sehr beliebt, und Sie können sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auch zu Hause durchführen.

Wärmetherapie mit Fango

Fango-Wärmepackungen werden bei 40 bis 50 Grad Celsius etwa 20 bis 40 Minuten auf die erkrankten Körperstellen gelegt. Sie wirken durchblutungsfördernd, entspannend und schmerzlösend. Nur unverletzte Hautstellen dürfen mit dem Mineralschlamm behandelt werden (keine offenen Wunden). Fangopackungen können mehrfach verwendet werden.

Die Wärmetherapie mit Fango eignet sich nicht bei akuten rheumatischen Schüben, unklaren Hauterkrankungen, fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzschwäche, Kreislaufschwäche, Tuberkulose oder schwerer vegetativer Dystonie.

Bestrahlung mit Rotlicht

Auch die Bestrahlung mit einer Rotlichtlampe kann die Muskelverspannungen und damit die Schmerzen lindern. Allerdings müssen Sie vorsichtig sein und die schmerzende Körperpartie vor dem Beginn der Behandlung mit einem feuchten Tuch abdecken, damit Sie die Therapie gut vertragen. Achten Sie außerdem nach der Behandlung darauf, sich nicht der Zugluft auszusetzen.

Auch Kälte kann helfen

Ebenso wie Wärme kann auch Kälte zu einer besseren Durchblutung und damit zu Schmerzlinderung führen. Doch für die Kälte gilt das gleiche wie für die Wärme – nicht jeder reagiert darauf positiv; bei manchen Menschen kann die Kälte die Schmerzen auch verstärken. Daher muss auch vor einer Kältetherapie die individuelle Wirkung geprüft werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 06.03.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: www.leitlinien.net : Bandscheibenbedingte Ischialgie, Stand April 2002
  • www.orthopaede.com : Wirbelsäule
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