Muskel- und Gelenkschmerz: Therapie mit Rheuma-Bädern

Rheumabäder fördern die Durchblutung und wirken schmerzlindernd bei Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma). Gleichzeitig lösen sich Verspannungen.

Frau liegt in der Badewanne © Thinkstock
Die in Rheuma-Bädern enthaltenen Wirkstoffe findet man auch in Entspannungsbädern. Durchblutungsfördernde und wärmende Bäder zur Behandlung von Rheuma enthalten beispielsweise Fichtennadelöl, Kiefernnadelnöl oder Wacholder.

Vollbäder können bei größeren Hautverletzungen, akuten unklaren Hautkrankheiten, schweren fieberhaften und infektiösen Erkrankungen, Tuberkulose, Hypertonie sowie Herz- und Kreislauferkrankungen unerwünschte Wirkungen auslösen. Betroffene sollten Rheuma-Bäder nur nach Absprache mit dem Arzt anwenden oder auf andere Behandlungsmöglichkeiten ausweichen.

Wirkstoffe

  • Benzylnicotinat
  • Wacholderholzöl und Wintergrünöl
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.11.2014
  • Autor/in: Christina Wiener, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Röther, PD Dr. E./Röther, Dr. J./Peter, Prof. Dr. H. H. (2012): Kriterien zur Diagnose und Klassifikation rheumatischer Erkrankungen (http://dgrh.de/fileadmin/media/Praxis___Klinik/Therapie-Empfehlungen/61798_kriterien_zur_diagnose_und_klassifikation_rheumatischer_erkrankungen.pdf)
  • Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie: Was ist Rheuma (http://dgrh.de/wasistrheuma.html)
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