Muskel- und Gelenkschmerz (Rheuma): Therapie mit Elektrotherapie und Massagen

Zur Therapie von Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma) werden auch Elektrotherapie und Massagen eingesetzt. Sie sollen Verspannungen lösen und die Schmerzen lindern.

Frau bei der Massage © Thinkstock
Zur Elektrotherapie gehören Anwendungsformen wie Galvanisation, Interferenzstrom und Kurzwellendurchflutung. Das Stangerbad ist eine Mischform aus Wasser- und Elektrotherapie. Der Rheuma-Patient befindet sich im Wasser, durch das ein leichter elektrischer Strom geleitet wird.

All diese Methoden erzeugen im Körper Wärme, verbessern die Durchblutung und entspannen die Muskeln. Das lindert Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen. Elektrotherapien sollten nur in entsprechenden Praxen von Fachleuten durchgeführt werden.

Massagen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen

Schmerzen, die von Muskelverspannungen herrühren, lassen sich gut mit Massagen behandeln. Gezielt angewendete Massagetechniken verbessern die Durchblutung und den Stoffwechselzustand der Muskeln. Verspannungen lösen sich. Häufig angewendete Massagen sind die Muskel-, die Reflexzonen- und die Bindegewebsmassage.

Um Verspannungen der Muskulatur zu lösen, bietet sich auch die Unterwasserstrahlmassage an. Im Wasser kann sich der Körper leichter entspannen. Zu beachten ist: In einigen Fällen, beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall, dürfen auf keinen Fall Massagen angewendet werden. Lassen Sie deshalb die Ursachen Ihrer Schmerzen im Vorfeld von einem Arzt abklären.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.05.2018
  • Autor/in: Christina Wiener, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.: Online unter www.rheuma-liga.de, Stand: 23.05.2018.
  • Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.v.. DGRh Leitnlinien (federführend). Online unter: www.dgrh.de, Stand: 23.05.2018.
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