Mundgeruch vorbeugen

Mundgeruch wird häufig durch Fäulnisbakterien in der Mundhöhle verursacht. Durch sorgfältige Zahnhygiene können Sie vorbeugen. Neben dem gründlichen und regelmäßigen Putzen der Zähne ist der Einsatz von Zahnseide entscheidend.

Zahnzwischenräume können damit von Speiseresten befreit werden, den Mikroorganismen wird der Nährboden entzogen. Zur Reinigung größerer Zahnzwischenräume eignen sich Interdentalbürstchen. Beläge auf der Zunge können durch einen Zungenschaber entfernt werden.

Mundwasser und -spülungen als Ergänzung

Das Gurgeln oder Spülen mit antibakteriellem Mundwasser beziehungsweise mit Mundspülungen ergänzt die Zahnpflege. Achten Sie auf die Angaben bei den einzelnen Produkten. Manche Zubereitungen eignen sich nur zur kurzfristigen Anwendung. Antiseptisch wirksame Inhaltsstoffe können bei längerer Anwendung auch die körpereigenen, gesundheitsfördernden Bakterien (Mundflora) schädigen.
Tipp
Mundwässer oder -spülungen ersetzen nicht die Zahnbürste. Sie eignen sich zur ergänzenden Pflege und sorgen für frischen Atem.

Mehr Speichel – weniger Mundgeruch

Alles was die Speichelbildung anregt, beugt Mundgeruch vor. Speichel hat eine reinigende Funktion. Bevorzugen Sie deshalb kauintensive Lebensmittel (Obst, Rohkost). Auch zahnpflegende, zuckerfreie Kaugummis oder Lutschpastillen fördern den Speichelfluss. Sie enthalten meistens ätherische Öle (Pfefferminz oder Eukalyptus) und sorgen so für frischen Atem.
Tipp
Tipp In der Nahrung enthaltene Säuren können den Zahnschmelz schädigen. Durch ausreichenden Speichelfluss werden diese Säuren verdünnt. Zahnärzte empfehlen deshalb den Verzehr zuckerfreier Kaugummis nach dem Essen. Zuckerfreie Kaugummis können als „Vorreinigung“ vor dem Zähneputzen eingesetzt werden.
Bei bestehendem Mundgeruch oder vorbeugend beim Verzehr geruchsintensiver Speisen hat sich der Einsatz chlorophyllhaltiger Dragees bewährt. Chlorophyllin wird aus natürlichem Blattgrün gewonnen. Ein bis drei Dragees sollen mit ausreichend Flüssigkeit am besten zu den Mahlzeiten eingenommen werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 11.10.2013
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, vitanet.de;
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