Therapie bei Mundgeruch: Geruchshemmende (desodorierende) Mittel

Zu den häufigsten Auslösern für kurzfristigen Mundgeruch zählen geruchsintensive Speisen. Besonders häufig begegnet man im Alltag dem Knoblauchgeruch. Was beim Essen einen Genuss darstellt, kann am nächsten Tag unangenehm werden.

Wer gleich mit dem Essen geruchshemmende Mittel einnimmt, kann vorbeugen. Im Kampf gegen den Mundgeruch haben sich chlorophyllhaltige Mittel und sauerstofffreisetzende Produkte (Oxidationsmittel) bewährt. Sie sollen die übelriechenden Geruchsstoffe zersetzen.

„Chlorophyll“ (griechisch: chloros = grün, phyllos = Blatt) ist der natürliche grüne Blattfarbstoff. Er ermöglicht den Pflanzen, Sonnenlicht in chemische Energie umzuwandeln (Photosynthese). Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, sollen Schwangere, Stillende und Kinder unter zwölf Jahren keine chlorophyllhaltigen Produkte einnehmen.

Zahnpflegende Kaugummis enthalten keinen Zucker. Achten Sie auf den Hinweis „zuckerfrei“. Sie enthalten ätherische Öle (Pfefferminze, Eukalyptus) und sorgen für frischen Atem, indem der Mundgeruch überdeckt wird. Das Kaugummikauen regt außerdem den Speichelfluss an und hat somit eine reinigende Funktion. Es wirkt wie eine „natürliche Mundspülung“.

Frischer Atem dank Kaugummis

Zahnpflegende Kaugummis sollten keinen Zucker enthalten. Achten Sie auf den Hinweis „zuckerfrei“ auf der Verpackung. Die Kaugummis enthalten ätherische Öle (Pfefferminze, Eukalyptus) und sorgen für frischen Atem, indem der Mundgeruch überdeckt wird. Das Kaugummikauen regt außerdem den Speichelfluss an und hat somit eine reinigende Funktion.

Wirkstoffe

  • Chlorophyllin-Kupfer-Komplex
Autoren und Quellen Aktualisiert: 11.10.2013
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, vitanet.de;
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