Operationen bei Morbus Parkinson: Hochfrequenzstimulation

Die Hochfrequenzstimulation ist eine weitere Operation bei Morbus Parkinson (Schüttellähmung) und erfolgt operativ wie der stereotaktische Eingriff.

Anstatt Hirngewebe zu zerstören, werden hierbei über eine Elektrode die entsprechenden Stellen im Gehirn hochfrequent gereizt. Die Elektrode wird dauerhaft in das Gehirn implantiert. Der Stimulator ist unter dem Schlüsselbein verborgen.

Die Batterie des Neurostimulators hält drei bis fünf Jahre

Die Batterie des Neurostimulators hält drei bis fünf Jahre und muss dann in einer neuen kleinen Operation gewechselt werden. Das eingesetzte System ist gegenüber elektromagnetischen Störfeldern anfällig, das heißt, Betroffene müssen zum Beispiel Handys oder auch Sicherheitsprüfgeräte in Flughäfen meiden. Auch eine Kernspintomografie (MRT) ist dann nicht durchführbar.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
  • http://www.parkinson-vereinigung.de/#!die-krankheit