Operationen bei Morbus Parkinson: Hochfrequenzstimulation
Die Hochfrequenzstimulation ist eine weitere Operation bei Morbus Parkinson (Schüttellähmung) und erfolgt operativ wie das zuvor erläuterte Verfahren. Anstatt des Zerstörens von Hirngewebe werden über eine Elektrode die entsprechenden Stellen im Gehirn hochfrequent dauerhaft gereizt und dadurch funktionell ebenfalls ausgeschaltet. Die Batterie des Neurostimulators hält drei bis fünf Jahre und muss dann in einer neuen kleinen Operation gewechselt werden. Das eingesetzte System ist gegenüber elektromagnetischen Störfeldern anfällig, das heißt Betroffene müssen zum Beispiel Handys oder auch Sicherheitsprüfgeräte in Flughäfen meiden.
In einer Langzeitstudie koordiniert über das Kompetenznetz Parkinson werden derzeit die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Nucleus-subthalamicus-Stimulation im Vergleich zur medikamentösen Behandlung untersucht.
In einer Langzeitstudie koordiniert über das Kompetenznetz Parkinson werden derzeit die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Nucleus-subthalamicus-Stimulation im Vergleich zur medikamentösen Behandlung untersucht.





