Medikamente gegen Morbus Parkinson: MAO-B-Hemmer

MAO-B-Hemmer blockieren ein Enzym, welches das Dopamin abbaut – die Monoaminooxydase-B (MAO-B). Dadurch wird Dopamin im Gehirn angereichert, obwohl weiterhin grundsätzlich der Mangel besteht. Einziger in der Praxis verfügbarer MAO-B-Hemmer ist das Selegilin.

Die Wirkung und auch die Nebenwirkungen des Arzneimittels bei Morbus Parkinson (Schüttellähmung) sind ähnlich denen des L-Dopa. Allerdings treten auch Müdigkeit und Benommenheit, Kopfschmerzen und Hauterscheinungen unter diesem Medikament auf. Zudem wirkt ein Präparat dieser Art gering antriebssteigernd, was zu einer Schlafbeeinträchtigung führen kann. Deshalb sollte es nicht abends eingenommen werden.
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
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