Symptome bei Morbus Parkinson: Schlafstörungen

Schlafstörungen finden sich bei über 75 Prozent der Menschen mit Morbus Parkinson (Schüttellähmung), sie treten recht häufig in Kombination mit depressiven Verstimmungen auf. Die Betroffenen leiden meistens an Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Es ist allerdings zu bedenken, dass Schlafstörungen generell häufiger bei älteren Menschen auftreten.

Schlafstörungen durch Immobilität, Krämpfe und Medikamente

Die Schlafstörungen bei Parkinson-Kranken können außerdem auch durch die Immobilität, nächtliche Krampfzustände oder medikamentös bedingt sein. Auch andere Symptome können als Störfaktoren wirken, so zum Beispiel die Unbeweglichkeit, mögliche unwillkürliche Bewegungen, Schwitzen oder vermehrter Harndrang. Unter dem vermehrten Harndrang leiden zirka 80 Prozent aller Betroffenen mit Schlafstörungen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
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