Symptome bei Morbus Parkinson: Kreislaufstörungen

Bei Parkinson-Kranken spielt als Kreislaufstörung vor allem die orthostatische Hypotonie eine Rolle: Beim Aufrichten aus dem Sitzen oder Liegen zum Stehen tritt ein starker Blutdruckabfall auf, der zu Schwarzwerden vor Augen mit Schwindel, Unwohlsein und Standunsicherheit führt.

Neigung zu orthostatischer Hypotonie steigt mit Schweregrad

Die orthostatische Hypotonie kann beim Morbus Parkinson (Schüttellähmung) durch einen Bewegungs- und Flüssigkeitsmangel bedingt und zusätzlich durch die Medikamente selbst verursacht sein. Es wird aber auch diskutiert, ob dafür ein Zellverlust in bestimmten Hirnkernen mitverantwortlich ist. Die Neigung der Parkinson-Kranken zu einer orthostatischen Hypotonie steigt mit dem Schweregrad der Erkrankung.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002