Ratgeber und Selbsthilfe bei Morbus Parkinson: Parkinsonambulanzen

Meistens werden spezielle Ambulanzen für Parkinson-Kranke unter dem Begriff "Ambulanz für Bewegungsstörungen" geführt. Diese Ambulanzen sind überwiegend an große universitäre neurologische Kliniken angegliedert.

Spezial-Sprechstunden für Parkinson-Syndrome

Manche Kliniken haben auch direkt eine Spezial-Sprechstunde für Parkinson-Syndrome. Der Schwerpunkt dieser Sprechstunden liegt insbesondere in der Früherkennung der Parkinson-Erkrankungen (Schüttellähmung) und in der diagnostischen Abgrenzung gegenüber anderen neurologischen Erkrankungen, die auch zu Bewegungsstörungen führen können, aber anders behandelt werden müssen. Erkrankte sollen hier individuell und kontinuierlich auf der Basis des neuesten Wissensstandes behandelt werden. Die Diagnostik kann effizient auf dem neuesten Stand der Technik durchgeführt werden.

Auch die physiotherapeutischen und persönlichen Aspekte der Parkinson-Kranken werden in solchen Ambulanzen im Auge behalten. Die Zusammenarbeit mit den ansässigen Regionalgruppen der Deutschen Parkinson Vereinigung ist meist intensiv.

Über manche Ambulanzen kann den Betroffenen auch die Tiefenhirnstimulation angeboten werden, meist in Zusammenarbeit mit der jeweiligen neurochirurgischen Klinik vor Ort.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
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