Ratgeber und Selbsthilfe bei Morbus Parkinson: Fahrtauglichkeit

Das Autofahren bedeutet auch für den Parkinson-Kranken den Erhalt von Mobilität, aber die Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) führt im Verlauf zu einer eingeschränkten Fahrtauglichkeit. Insofern sollten Parkinson-Kranke zu ihrer eigenen Sicherheit und der anderer ihre Fahrtüchtigkeit immer wieder überprüfen, dies bietet zum Beispiel der TÜV an. Insbesondere Parkinson-Kranke mit mittelschwerer bis schwerer Demenz stellen im Straßenverkehr eine erhebliche Gefahr dar.

Verschiedene Kriterien zur Einschätzung der Fahrtauglichkeit

Insgesamt gibt es verschiedene Kriterien, die aus medizinischer Sicht wichtig für die Einschätzung der Fahrtauglichkeit sind: Die motorische Beeinträchtigung, der Tremor, Phasen guter und schlechter Beweglichkeit, Dyskinesien und Dystonien, der Grad der Denk- und Wahrnehmungsstörungen, der Aufmerksamkeit und Konzentration, das allgemeine Reaktionsvermögen, mögliche Medikamentennebenwirkungen und das Fortschreiten der Erkrankung.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002