Rageber und Selbsthilfe bei Morbus Parkinson: Mikronährstoffe

Morbus Parkinson (Schüttellähmung) ist mit zirka 300.000 Betroffenen eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland.

Die genauen Ursachen sind weitgehend unbekannt, man geht aber davon aus, dass auch bei dieser Erkrankung oxidativer Stress beteiligt ist. Wie bei Alzheimer scheint auch hier eine obst- und gemüsereiche Ernährung einen gewissen Schutz zu bieten.

Folgende Mikronährstoffe können die Erkrankung beeinflussen:

Antioxidantien:
Vitamin C in Kombination mit Vitamin E scheint das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten zu können. Auch Coenzym Q10 hat eine ähnliche Wirkung.

B-Vitamine:
Wie bei Alzheimer könnten auch Parkinson-Patienten von einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin B6, B12 und Folsäure profitieren. Vitamin B6 kann allerdings die Wirksamkeit einer Therapie mit dem Parkinson-Medikament L-Dopa herabsetzen.

Bitte beachten Sie: Eine spezielle Diät ist bei der Parkinson-Krankheit nicht notwendig. Die Behandlung einer Parkinson-Erkrankung sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Petra Kittner-Schäfer; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: U. Gröber, Orthomolekulare Medizin, WVG Stuttgart 2002
  • H.K. Biesalski, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, Thieme Verlag 2002
  • K. Glagau, Mikronährstoffe und Ernährung, Forum Medizin 2001
  • W. Busse/H. Scholz, Das ABC der Vitalstoffe, Haug Verlag 2001
  • DGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr 2000
  • http://www.parkinson-vereinigung.de/#!die-krankheit