Ratgeber und Selbsthilfe bei Morbus Parkinson: Entspannung

Über ein tiefes und gelassenes Atmen kann der Parkinson-Kranke gut in eine Entspannung kommen. Dabei kann er entweder den Atemrhythmus nutzen, um sich selbst in die Entspannung zu geleiten, oder die Entspannung mehr über eine willkürliche Muskelentspannung hervorrufen.

Durch Entspannung Symptome vergessen

Bewährte Methoden wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson können angewendet werden. Die Entspannung hilft dem Betroffenen, seine Symptome eine Zeit lang zu vergessen, da sie sich während der Übungen bessern. Hinsichtlich des Rigors kann hierbei sogar eine über mehrere Stunden anhaltende Wirkung nach dem Üben erreicht werden. Auch Schlafstörungen können positiv beeinflusst werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: Dr. med. Karen Strehlow, Ärztin und Fachzeitschriftenredakteurin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: R. Thümler, Morbus Parkinson - Ein Leitfaden für Klinik und Praxis, Springer Verlag Berlin Heidelberg, 2002
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