Ratgeber und Selbsthilfe: Leben im Alltag mit Parkinson

Alltägliche Abläufe erfordern im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf bei Morbus Parkinson (Schüttellähmung) oft viel Übung und müssen dem jeweiligen Krankheitszustand immer wieder angepasst werden. Das beginnt beim alltäglichen Anziehen, bei den Bewegungen im Alltag, es betrifft aber zum Beispiel auch den Beruf und Hobbys.

Alte Frau mit Stock © Thinkstock
Betroffene müssen sich auf für sie erschwerte und zum Teil verlangsamte Abläufe einstellen, sollten sich allerdings nicht entmutigen lassen, ihre Selbständigkeit so weit wie möglich zu erhalten.

Die Selbstständigkeit sollte jedoch nicht über alles gehen, beispielsweise beim Autofahren. Zu ihrer eigenen Sicherheit und der anderer sollten Parkinson-Patienten ihre Fahrtauglichkeit regelmäßig überprüfen lassen. Auch Reisen wollen besser geplant sein. Heiße, tropische Länder oder Länder mit kaltem, feuchtem Klima sollten nicht zu den Reisezielen gehören, ausreichend Medikamente mitgenommen werden.

Mit Entspannungsübungen und Ernährung gegen Parkinson

Das Nutzen von Hilfsmitteln sollte nicht bis zum spät möglichsten Zeitpunkt hinausgeschoben werden, kann es doch den Alltag vereinfachen und damit angenehmer machen. Auch Entspannungsübungen können Parkinson-Patienten den Alltag erleichtern. Denn während Entspannungsphasen bessern sich meist die Symptome.

Ähnlich wie bei Alzheimer-Demenz scheint auch bei Parkinson eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse von Vorteil zu sein. Parkinson-Patienten können von einer ausreichenden Versorgung mit Antioxidantien und B-Vitaminen profitieren.

Anlaufstellen und Adressen

Wer an Schüttellähmung erkrankt ist, benötigt Hilfe und Unterstützung und das nicht nur von seinen Angehörigen und Freunden. Bestimmte Anlaufstellen und Netzwerke, wie beispielsweise die Deutsche Parkinson Vereinigung informieren umfassend über die Erkrankung. Adressen und Links der dieser Vereinigung sowie anderer Ansprechpartner haben wir für Sie zusammengestellt. Darüber hinaus gibt es Parkinsonambulanzen – meist an neurologischen Kliniken – die sich auf die Früherkennung und Behandlung von Parkinson spezialisiert haben.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 25.01.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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