Diagnose bei Morbus Crohn: Ultraschall
Bei der Ultraschall-Untersuchung, auch Sonographie genannt, wird das Körpergewebe Schallwellen einer bestimmten Frequenz ausgesetzt. Treffen diese Wellen auf Grenzschichten von Geweben unterschiedlicher Dichte, werden sie zumindest teilweise als ein Echo zurückgeworfen, das jede Menge an Informationen über Lage, Größe und Beschaffenheit der beschallten Organe enthält. Das Ultraschall-Gerät wandelt diese Informationen dann in ein Graustufenbild um.
Abzesse sind mit dem Ultraschall sehr gut zu erkennen
Mit dem Ultraschall-Verfahren lassen sich zwar keine Schleimhautveränderungen, wohl aber entzündlich verdickte Darmwände, Verengungen, Fisteln und Abszesse identifizieren. Abzesse sind mit dem Ultraschall sogar besser zu erkennen als mit der Endoskopie, weil die Sonographie auch einen Blick ins benachbarte Gewebe des Darmes erlaubt. Erfahrene Ärzte können mit dem Ultraschall außerdem die motorische Funktionsfähigkeit des Darms beurteilen.
Das Ultraschall ist unkompliziert und belastet nicht
Die weiteren Vorteile der Ultraschall-Untersuchung: Die Sonographie ist für den Patienten nicht belastend, lässt sich schnell erledigen und beliebig oft wiederholen. Der Verlauf der Erkrankung und etwaige akute Komplikationen lassen sich daher gut mit dem Ultraschall erfassen. Zur Erstdiagnose des Morbus Crohn sind die Befunde der Ultraschall-Untersuchung allein allerdings nicht aussagekräftig genug.





