Morbus Crohn: Diagnose
Meistens dauert es eine Weile, bis der Arzt die Diagnose Morbus Crohn stellen kann. Zunächst muss er andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausschließen. Deshalb fallen oft längere Beobachtungszeiträume mit vielen Untersuchungen an, die der Arzt zu einem Mosaik zusammenführen muss. Patienten sollten also nicht voreilig ihren Arzt verurteilen, wenn er sich Zeit mit der Diagnose lässt.
Die ersten Teile des Mosaiks bilden die Krankengeschichte (Anamnese), die genaue Analyse der Symptome und die körperliche Untersuchung. Dabei tastet der Arzt beispielsweise nach verhärteten Darmschlingen und inspiziert die Afterregion, um etwaige Fisteln zu erkennen.
Die ersten Teile des Mosaiks bilden die Krankengeschichte (Anamnese), die genaue Analyse der Symptome und die körperliche Untersuchung. Dabei tastet der Arzt beispielsweise nach verhärteten Darmschlingen und inspiziert die Afterregion, um etwaige Fisteln zu erkennen.
Magen- und Darmspiegelung: Die Endoskopie steht im Mittelpunkt
In einem weiteren Schritt erhebt der Arzt bestimmte Blutwerte, die u. a. Aufschluss über die Entzündungsaktivität im Körper geben. Auch eine Ultraschall-Untersuchung kann weitere Informationen etwa über verdickte Darmwände, Abszesse oder Fisteln liefern. Die wesentliche Untersuchungsmethode bei Erkrankungen des Verdauungstrakts ist jedoch die Darmspiegelung und die Magenspiegelung (Endoskopie). Nur auf diese Weise erhält der Arzt direkten Blick auf die Wand der Speiseröhre, des Magens, des Zwölffingerdarms sowie des Dick- und Mastdarms und kann Gewebeproben entnehmen. Da jedoch kein Endoskop in der Lage ist, bis in die mittleren Regionen des Dünndarms vorzudringen, liefert auch die Röntgen-Untersuchung, besonders die MRT-Sellink einen wichtigen Beitrag zur Diagnose.





