Migräne: Therapie mit pflanzlichen Mitteln

Naturheilmittel können bei Migräne unterstützend wirken.

Pfefferminzöl wird an Schläfen und Stirn aufgetragen und wirkt so entspannend auf Gefäße und Muskeln. Kopfschmerzen lassen dadurch deutlich nach. Bei einigen Patienten verschwinden sie ganz. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die diese Wirkweise bestätigen. Für Kleinkinder und Säuglinge ist das Hausmittel nicht geeignet, da asthmaähnliche Zustände auftreten können. Schulkinder und Erwachsene haben den Vorteil, dass bei der Anwendung von Pfefferminzöl keine Nebenwirkungen bekannt sind.

Der Extrakt aus Pestwurz wirkt krampflösend und entzündungshemmend. Dadurch ist diese Heilpflanze gegen Migräne, Spannungskopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen wirksam. Pestwurz wird hauptsächlich zur Prophylaxe angewandt. Vorbeugend eingenommen kann Pestwurz-Extrakt die Zahl der Migräneanfälle deutlich reduzieren.
In seltenen Fällen kann es zu Magenbeschwerden kommen.

Manche Betroffene haben mit Magnesiumpräparaten gute Erfahrungen gesammelt. Sie entkrampfen die Muskulatur. Durch die Entspannung schwindet der Kopfschmerz.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.12.2011
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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