Ratgeber und Selbsthilfe bei Magersucht (Anorexia nervosa)

Tipps für Angehörige

Angehörige eines Menschen mit Magersucht (Anorexia nervosa) fühlen sich oft hilflos und der Situation ohnmächtig ausgeliefert. Oft nimmt der Erkrankte die Magersucht gar nicht als Problem wahr oder weist jedes Gespräch und jede Hilfe zurück, reagiert gereizt und genervt. Dennoch: Ein Magersüchtiger braucht die Hilfe von ihm nahestehenden Menschen. Doch wie verhalten Sie sich als Angehöriger richtig? Ist es besser, den Erkrankten mit dem Thema in Ruhe zu lassen, oder ist eine Konfrontation auch gegen seinen Willen ratsam?

Einer Magersucht beim eigenen Kind vorbeugen

Auch wenn Sie Ihr Kind nie vollständig davor schützen können, eine Magersucht zu entwickeln, können Sie doch viel zur Vorbeugung tun. Denn der beste Schutz vor einer Essstörung sind ein stabiles Selbstwertgefühl und gesundes Selbstvertrauen. Auch geregelte, gemeinsame Mahlzeiten, die die Lust am Essen vermitteln, senken das Risiko.

Hilfreiche Adressen und Links

Ob selbst Betroffener oder Angehöriger: Kompetente, auf Essstörungen spezialisierte Organisationen stehen Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Sie die Unterstützung und Hilfe von Experten annehmen, haben Sie den ersten Schritt bereits getan.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 06.03.2013
  • Autor/in: Anja Dolski; Medizinredakteurin; vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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