Gesundheitliche Folgen der Magersucht
Die auffälligste Folge einer Erkrankung an Magersucht (Anorexia nervosa) ist der extreme Gewichtsverlust, der letztlich lebensbedrohlich werden kann: Circa 10 Prozent der Magersüchtigen hungern sich zu Tode.
Folgen der Mangelernährung
Bei Menschen mit Anorexie kommt es aufgrund der Unterernährung zu sehr vielen Mangelerscheinungen. Sie sind nur noch eingeschränkt leistungsfähig, leiden unter ständiger Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Muskelschwäche. Stoffwechsel und Blutkreislauf werden gestört. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Nierenschädigungen sowie Magen- und Darmbeschwerden können die Folge sein. Auch entkalkte Knochen (Osteoporose), Zahnausfall, trockene Haut, brüchige Nägel und Haarausfall sind Folgen der Mangelernährung.
Folgen der extremen Maßnahmen zur Gewichtsabnahme
Zusätzlich können das absichtlich herbeigeführte Erbrechen, die exzessive körperliche Betätigung und vor allem der Missbrauch von Abführ- und Entwässerungsmitteln gravierende körperliche Störungen verursachen.
Psychische Folgen
Magersüchtige ziehen sich immer mehr zurück und leiden oftmals unter so starken Depressionen, dass es zu Selbstmordversuchen kommt.





