Gesundheitliche Folgen der Magersucht

Die auffälligste Folge einer Erkrankung an Magersucht (Anorexia nervosa) ist der extreme Gewichtsverlust, der letztlich lebensbedrohlich werden kann: Zirka zehn Prozent der Magersüchtigen hungern sich zu Tode.

Folgen der Mangelernährung

Bei Menschen mit Anorexie kommt es aufgrund der Unterernährung zu sehr vielen Mangelerscheinungen. Die Betroffenen sind nur noch eingeschränkt leistungsfähig, leiden unter ständiger Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Muskelschwäche, Stoffwechsel und Blutkreislauf werden gestört. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Nierenschädigungen sowie Magen- und Darmbeschwerden können die Folge sein. Auch entkalkte Knochen (Osteoporose), Zahnausfall, trockene Haut, brüchige Nägel und Haarausfall sind Folgen der Mangelernährung. Durch Veränderungen im Hormonhaushalt kann es zu Menstruationsstörungen bei Frauen und zu Potenzstörungen bei Männern kommen.

Folgen der extremen Maßnahmen zur Gewichtsabnahme

Zusätzlich können das absichtlich herbeigeführte Erbrechen, die exzessive körperliche Betätigung und vor allem der Missbrauch von Abführ- und Entwässerungsmitteln gravierende körperliche Störungen verursachen.

Psychische Folgen

Magersüchtige ziehen sich immer mehr zurück und leiden oftmals unter so starken Depressionen, dass es zu Selbstmordversuchen kommt.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 06.03.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Deutsches Grünes Kreuz e. V.: Magersucht
  • Magersucht.de
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