Lungenkrebs-Diagnostik – So viel wie nötig, so schonend wie möglich

Lungenkrebs (Bronchialkarzinom, Lungenkarzinom) ist tückisch, weil er im Frühstadium nur ganz selten Beschwerden verursacht. Wenn ein Patient wegen andauerndem Husten, blutigem Auswurf oder Schmerzen zum Arzt geht, ist der Tumor oft schon weit fortgeschritten und hat manchmal auch schon Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet.

Die Untersuchungen, mit denen der Arzt Lungenkrebs zweifelsfrei diagnostizieren kann, sind für den Patienten teilweise unangenehm und belastend. Deshalb muss der Arzt sehr genau überlegen: Welche Untersuchungen sind unbedingt notwendig? Was kann ich dem Patienten zumuten? Welche therapeutische Konsequenz haben die Untersuchungsergebnisse?

Auf belastende Untersuchungen, die zur Behandlungsplanung nicht unbedingt notwendig sind, wird der Arzt verzichten.

Zu den Grunduntersuchungen bei Verdacht auf Lungenkrebs gehören:

Darüber hinaus gibt es weitere Untersuchungsmöglichkeiten:

Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.02.2017
  • Autor/in: Dr. Anne Dietel, Ärztin, Medizinjournalistin, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dr. med. Gerlinde Souza-Offtermatt, Ärztin, Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: Interview mit Dr. Nikolas Schönfeld, Oberarzt der Klinik für Pneumologie der Lungenklinik Heckeshorn im Helios Klinikum Emil von Behring Berlin
  • Alexander, A. (Hrsg.) et al.: Thiemes Innere Medizin, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2001
  • Johannes-Martin Hahn: Checkliste Innere Medizin, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 2006
  • Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg: Krebsinformationsdienst (www.krebsinformationsdienst.de), Stand 2008
  • Gesundheitsberichterstattung des Bundes: www.gbe.de
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