Ratgeber und Selbsthilfe bei Krampfadern (Varizen): Pflanzliche Hilfe bei Venenschwäche

Bei den Medikamenten unterscheidet man innerlich und äußerlich anwendbare Venenmittel.

Mittel zum Einnehmen

Zum Einnehmen eignen sich pflanzliche Arzneimittel aus Rosskastanie, Mäusedorn oder Weinlaub und Rutoside. Als Wirkstoffe gelten Saponine aus Rosskastaniensamen und Mäusedorn und Flavonoide (zum Beispiel Rutoside) aus rotem Weinlaub und anderen Pflanzen. Die Pflanzenextrakte wirken gefäßabdichtend und entzündungshemmend. Die positive Wirkung bei Venenbeschwerden ist wissenschaftlich belegt.

Auch Enzyme können gegen Venenbeschwerden eingenommen werden. Enzympräparate verbessern entzündliche Prozesse. Unter ihrem Einfluss bilden sich auch Flüssigkeitseinlagerungen beziehungsweise Schwellungen im Gewebe besser zurück. Außerdem haben sie einen positiven Einfluss auf die Fließeigenschaften des Blutes. Menschen mit Blutgerinnungsstörungen dürfen keine Enzympräparate einnehmen.

Wirkstoffe

  • Extrakt aus Mäusedorn-Wurzelstock
  • Extrakt aus Rosskastaniensamen
  • O-(ß-Hydroxyethyl)-rutoside
  • Bromelain, Rutosid und Trypsin
  • Enzyme aus Pankreas und Ananas comosus und Carica papaya und Rutosid 3H2O
  • Extrakt aus Mäusedorn-Wurzelstock und Trimethylhesperidinchalkon

Mittel zum Einreiben

Venenmittel zur äußeren Anwendung regen die Blutzirkulation an. Die Produkte enthalten teilweise die gleichen Wirkstoffe, die auch innerlich zur Anwendung kommen. Allerdings wirken diese Stoffe innerlich stärker. Extrakte aus Rosskastanie und rotem Weinlaub helfen bei schweren Beinen und wirken Schwellungen entgegen. Arnika hemmt Entzündungsprozesse und lindert ebenfalls die Symptome angeschwollener Beine. Blutegel-Extrakte und Heparin wirken gerinnungshemmend, abschwellend und verbessern die Fließeigenschaft des Blutes.

Vor allem in Verbindung mit einer Massage wirken Cremes und Gele angenehm lindernd. Massieren Sie das Bein dabei immer von unten nach oben. Die meisten Venenmittel sollen zwei- bis dreimal täglich angewandt werden. Reinigen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Es kann sehr unangenehm werden, wenn Salbenreste ins Auge gelangen. Bei frischen Venenerkrankungen und akuten Thrombosen sollten Sie auf Massagen verzichten.

Wirkstoffe

  • Extrakt aus rotem Weinlaub
  • Heparin-Natrium
  • Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen
Autoren und Quellen Aktualisiert: 13.03.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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