Kopfschmerzen: Die Diagnostik ist wichtig für die Therapie

Die Behandlung von Kopfschmerzen (Cephalgien) konzentriert sich auf die rasche Schmerzbeseitigung. Für die Diagnose muss zunächst anhand der Anamnese und der vorliegenden Symptome der Kopfschmerztyp ermittelt werden. Eventuell sind für die Diagnose auch zusätzliche körperliche und/oder neurologische Untersuchungen notwendig.

Wenn Sie häufig unter Kopfschmerzen leiden, können Sie diesen mit einem Kopfschmerztagebuch auf die Spur kommen. Zur Vorbeugung neuer Kopfschmerzen sollten die individuellen Auslöser bekannt sein. In das Kopfschmerztagebuch sollten Sie folgende Angaben notieren:
  • Auftreten von Kopfschmerzen, Dauer, Symptomatik
  • Essensgewohnheiten
  • Aktivitäten
  • Wetter
  • Ärger, Freude
  • Besonderheiten am Arbeitsplatz
Treten die Kopfschmerzen beispielsweise häufig bei Stress auf, so kann man diesen Reizfaktor durch Ausdauersport und Entspannungstechniken (Yoga, Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training) oftmals entschärfen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 26.11.2014
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Susanne Segebrecht, Ärztin und Apothekerin; Markus Zens, Wissenschaftsjournalist, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de;
  • Quellen: Das TRIAS-Handbuch "Richtig selbst behandeln", TRIAS-Verlag, 2007
  • Beratungsthema Kopfschmerzen, PTAheute online
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