Kopfpilz (Tinea capitis)
Wie Füße und Nägel bei Fußpilz und Nagelpilz kann auch der Kopf von Fadenpilzen (Dermatophyten), Schimmelpilzen (Aspergillus) sowie Hefen (Candida) befallen werden. Die häufigsten Auslöser von Kopfpilz sind bestimmte Dermatophyten, die sich in den Haarfollikeln festsetzen. Dort können sie mäßige bis starke Entzündungsreaktionen und Abszesse verursachen. Bei der oberflächlichen Form finden sich kreisförmig angeordnete haarlose Stellen, die oft mit grauen Schuppen bedeckt sind. Die tiefer reichenden Formen finden sich vor allem im Barthaar bei Männern mit schmerzhaft entzündlichen Abszessen, die oft von Krusten bedeckt sind. Lymphknoten an Kopf und Hals können durch die Entzündungsherde geschwollen sein.
Therapie
Kopfpilz sollte zügig und ausreichend lange behandelt werden: Häufig lassen die Symptome bereits einige Zeit vor Therapieende deutlich nach, doch wenn die Behandlung dann abgebrochen wird, droht sich der Pilz erneut auszubreiten. Je nach Form und Ausprägung wird ein Hautpilz lokal mit Medikamenten zum Auftragen auf die Haut oder systemisch mit Arzneien zum Einnehmen behandelt. Unterstützend zur medikamentösen Therapie helfen auch gesunde Ernährung und bestimmte Verhaltensregeln.
Je nachdem, wo und wie stark Pilzerreger Haut oder Kopfhaar befallen haben, werden verschiedene medizinische Präparate zur lokalen, äußerlichen Behandlung eingesetzt. Die Medikamente töten die Pilze ab (fungizid) oder hemmen das Pilzwachstum (fungistatisch). Häufig verordnet der behandelnde Arzt Breitbandantimykotika: Das sind Wirkstoffe, die sowohl Dermatophyten- als auch Hefepilzinfektionen bekämpfen können und zusätzlich antibakteriell wirken.
Manchmal reicht eine lokale Pilzbehandlung allein nicht aus: Bei einem Kopfpilz oder einer Bartflechte mit tiefen Entzündungsherden kann zusätzlich zur lokalen Therapie auch eine innerliche, systemische Behandlung mit Antimykotika in Form von Tabletten, Saft oder Suspensionen zum Einnehmen nötig sein. Eine systemische Hautpilz-Therapie kann bis zu drei Monate lang dauern.
Je nachdem, wo und wie stark Pilzerreger Haut oder Kopfhaar befallen haben, werden verschiedene medizinische Präparate zur lokalen, äußerlichen Behandlung eingesetzt. Die Medikamente töten die Pilze ab (fungizid) oder hemmen das Pilzwachstum (fungistatisch). Häufig verordnet der behandelnde Arzt Breitbandantimykotika: Das sind Wirkstoffe, die sowohl Dermatophyten- als auch Hefepilzinfektionen bekämpfen können und zusätzlich antibakteriell wirken.
Manchmal reicht eine lokale Pilzbehandlung allein nicht aus: Bei einem Kopfpilz oder einer Bartflechte mit tiefen Entzündungsherden kann zusätzlich zur lokalen Therapie auch eine innerliche, systemische Behandlung mit Antimykotika in Form von Tabletten, Saft oder Suspensionen zum Einnehmen nötig sein. Eine systemische Hautpilz-Therapie kann bis zu drei Monate lang dauern.
So beugen Sie Kopfpilz vor
- Bei Kopfpilzbefall lauern die Erreger auf kopfnahen Alltagsgegenständen: An Kopfstützen von Autositzen, Plüschtieren, Handtüchern, Rasierern, Kämmen, Bürsten. Ist ein Familienmitglied erkrankt, hilft es nur, solche Utensilien regelmäßig zu desinfizieren und nicht gemeinsam zu benutzen.
- Ebenso sollten nach einer gerade überstandenen Pilzinfektion entsprechend der befallenen Körperstellen Wäsche gewaschen beziehungsweise desinfiziert werden. Um Pilze im Zweifelsfall sicher abzutöten, sollten Kopfkissen und Handtücher bei 95° Celsius waschbar sein. Materialien aus Kunstfasern sind nicht empfehlenswert, da sie meist Wärme und Feuchtigkeit stauen und nicht so heiß gewaschen werden können.
- Manchmal können auch Tiere Kopfpilz übertragen. Oft stecken sich Kinder beim Streicheln von Haus- und Nutztieren an. Meiden Sie Kontakt zu Tieren mit kreisrunden, schuppigen Flecken am Körper.
- Getragene Kleider, zum Beispiel vom Flohmarkt, sollten Sie mit pilzabtötenden Waschsubstanzen behandeln, wenn es sich nicht um Kochwäsche handelt.





