Koronare Herzkrankheit und Angina pectoris: Herzgruppen machen Mut

KHK-Patienten, die bereits einen Herzinfarkt oder eine Bypass-Operation hatten, können auf ihre Erfahrungen aus der Reha bauen. Ob ambulant oder stationär – bei allen Herzkuren steht die Änderung des Lebensstils an erster Stelle. Und wem es schwer fällt, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen, dem hilft vielleicht eine Herzgruppe. Hier treffen sich Menschen mit Herzkrankheiten zum gemeinsamen Sporttreiben, aber auch zum persönlichen Austausch.

Noch ein Wort zum Sport bei KHK

Sport und Bewegung gelten inzwischen als fester Bestandteil jeder Herz-Kreislauf-Behandlung. Nun ist nicht jeder ein „Sportstyp“ und findet Gefallen an ausdauernder und regelmäßiger Bewegung. Weil aber die positive Wirkung von körperlicher Bewegung inzwischen außer Zweifel steht, sollten auch Sportmuffel dies nicht länger ignorieren.

Entscheidend ist: Finden Sie eine Bewegungsart, der Sie gern und ohne Qual mehrmals in der Woche nachgehen. Das müssen durchaus nicht nur die klassischen Sportarten wie Dauerlauf, Schwimmen, Radfahren oder Skilanglauf sein. Auch Tanzen, Gartenarbeit oder Fensterputzen können schweißtreibend wirken. Probieren Sie verschiedene Bewegungsmöglichkeiten aus und schaffen Sie sich ein Repertoire von Aktivitäten, zwischen denen Sie saisonabhängig problemlos wechseln können.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.09.2012
  • Autor/in: Dr. Anne Dietel, Ärztin, Kirsten Gaede, Medizinjournalistin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Robert Koch-Institut: Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt, Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Heft 33, 2006
  • AWMF-Leitlinie: Leitlinie zur Diagnose und Behandlung der chronischen koronaren Herzerkrankung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK), Stand 2003
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