KHK und Angina pectoris: Leben mit der Angst
Viele Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) werden von Zweifeln und Ängsten geplagt. Sie fürchten etwa, nicht mehr so viel leisten zu können und ganz unerwartet einen Herzinfarkt zu erleiden. Diese Ängste sind Teil der Krankheit und müssen in der gesamten Therapie ebenso berücksichtigt werden wie zum Beispiel die zugrunde liegende Arteriosklerose.
Angst: Fachärzte für Psychosomatik und Psychologen helfen
Wenn Ihre Ängste sehr viel Raum einnehmen, empfiehlt sich in jedem Fall neben der kardiologischen Therapie auch eine Behandlung bei einem Facharzt für Psychosomatik, der sich mit dem Zusammenhang zwischen seelischer Verfassung und Krankheit befasst. Ärzte und Psychologen, die in der Psychosomatik arbeiten, sind mit Ängsten von Herzpatienten vertraut und nehmen Ihre Probleme ernst. Sie weichen auch existenziellen Fragen nicht aus. Zusammen mit Ihnen suchen die Experten für Psychosomatik nach passenden Bewältigungsstrategien.
Weniger Angina-pectoris Anfälle durch Entspannungstechniken
Eine Strategie gegen die Angst können Entspannungstechniken sein. Ärzte und Psychologen beobachten, dass KHK-Patienten, die häufiger Progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga praktizieren, im Alltag gelassener sind und seltener von Angina pectoris geplagt werden.
Biofeedback für Einsteiger
Auch mit der Imagination hat die Psychosomatik in der letzten Zeit gute Erfahrung gemacht. Bei dieser Methode stellt der Patient sich ein Bild vor - eine Landschaft oder eine Situation, an die er sich gern erinnert - und konzentriert sich auf dieses. Für Patienten, die Entspannungsmethoden skeptisch gegenüber stehen, empfiehlt sich zum Einstieg Biofeedback.





