Therapie bei Karies: Zahnentfernung (Extraktion)

Grundsätzlich wird der Zahnarzt alles tun, um den Zahn zu  erhalten und das Ziehen eines Zahnes – die Extraktion – zu vermeiden. Es gibt aber Fälle, in denen das Übel an der Wurzel gepackt und entfernt werden muss. Zum Beispiel, wenn ein Zahn durch Karies so stark zerstört ist, dass er als ständiger Infektionsherd eine Belastung für den gesamten Organismus darstellt. Auch wenn er nur noch locker im Kiefer steckt oder sich eine Kiefer-Zyste gebildet hat, bei Fehlstellungen der Zähne und bei zu wenig Platz im Kiefer kann das Entfernen des Zahns notwendig werden.

Vor der Extraktion bekommt der Patient eine örtliche Betäubung, dann wird der Zahn gelockert und schließlich mit einer Zange herausgezogen. Das entstandene Loch wird gereinigt, desinfiziert und, falls nötig, vernäht. Nach etwa einer Woche können die Fäden gezogen werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.06.2011
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Anja Dolski; Medizinredakteurin, medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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