Ratgeber und Selbsthilfe: Zecken fachgerecht entfernen

Entfernen Sie bei einem Zeckenstich die Zecke gezielt und schnell aus der Haut. Zögerliche Aktionen versetzen das Tier in Stress und es sondert vermehrt Speichel ab. Auch wenn der Zeckenkörper gequetscht wird, gelangt mehr gefährlicher Inhalt in die Wunde. Das Infektionsrisiko für Borreliose oder FSME steigt.

Als Hilfsmittel eignet sich eine Zeckenzange oder Zeckenkarte (in Apotheken erhältlich), mit denen die Zecke beim Entfernen nicht gequetscht wird. Fassen Sie die Zecke damit beim Entfernen so nahe wie möglich an der Haut.

Wenn Sie sich von der Zecke befreit haben, sollten Sie die Wunde sorgfältig desinfizieren. Hausmittel wie Öl oder Klebstoff sind für das Entfernen der Zecke ungeeignet. Auch hier sondert die Zecke bedingt durch den Todeskampf vermehrt gefährlichen Speichel ab. Wenn Sie die Zecke nicht selber entfernen können, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.

Ob eine entfernte Zecke ein Infektionsrisiko birgt, können Sie testen lassen: Bringen Sie die Zecke in einem kleinen Behälter mit angefeuchteter Watte zu Ihrem Arzt oder der örtlichen Gesundheitsbehörde.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.06.2015
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de;
  • Quellen: Auuutsch - gestochen! PTAheute 08-2006
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