Insektenstiche: Ratgeber und Selbsthilfe

Die meisten Insektenstiche sind lästig aber harmlos. In manchen Fällen – besonders bei Stichen von Wespen und Bienen, aber auch von Hummeln und Hornissen – können jedoch starke Reaktionen auftreten. Deshalb ist es wichtig, richtig zu handeln, wenn eines dieser Insekten zugestochen hat.

Bei Bienen sollte der steckengebliebene Stachel beispielsweise so entfernt werden, dass sich möglichst wenig Gift ins Gewebe entleert. Zur ersten Hilfe bei Insektenstichen gehört jedoch auch, sofort einen Notarzt zu rufen, wenn der Betroffene unter einer Insektengiftallergie leidet oder wenn das Insekt in den Mund- und Rachenraum gestochen hat. Denn dort kann die auftretende Schwellung lebensbedrohlich sein.

Bei einem Zeckenbiss ist es wichtig, die Zecke fachgerecht und schnell zu entfernen. Denn wenn sie zögerlich handeln oder das Tier zusammenquetschen, sondert es vermehrt Speichel ab. Eine Zeckenzange oder eine Zeckenkarte kann helfen, die Zecke richtig zu entfernen. Das senkt das Risiko, später an Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Leitlinie Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/061-020l_S2k_Bienen_und_Wespengiftallergie_2011-verl%C3%A4ngert.pdf)
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