Symptome bei Hyperhidrose

Sichtbare Schweißflecken, unangenehmer Geruch oder ständig nasse Hände – bei Hyperhidrose leiden die meisten Betroffenen sehr unter ihrer Erkrankung.

Die psychische Belastung kann so weit gehen, dass sie sich immer mehr zurückziehen und sozial isolieren. Teilweise hat das krankhafte Schwitzen aber auch andere Folgen: Dazu zählen häufigere grippale Infekte durch die Verdunstungskälte, vermehrte Harnwegsinfekte oder auch Hautinfektionen, denn die Bakterien können sich leichter auf feuchter Haut vermehren.

Kleieflechte (Pityriasis versicolor)

Menschen, die zu vermehrtem Schwitzen neigen (Hyperhidrose) leiden häufig unter Kleieflechte. Diese oberflächliche Hefepilzerkrankung bildet rötlich-braune Flecken aus, die in ihren Tönungen variieren können. Meist zeigen sie sich am oberen Rumpf und am Hals. Neben einem leichten Juckreiz bestehen keine weiteren Beschwerden. Besonders häufig ist diese Erkrankung in tropischen Ländern.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.02.2017
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Anja Dolski, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2010)
  • Leitlinie: Definition und Therapie der primären Hyperhidrose (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-059l_S1_prim%C3%A4re_Hyperhidrose_Definition_Therapie_2012-01.pdf)
  • http://www.chirurgie.med.uni-erlangen.de/allgemeine/hyperhidrose_text.htm (Stand: 2010)
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