Therapie bei Husten: Hustenlöser

Wenn bei Husten (Tussis) nach einigen Tagen Schleim abgesondert wird und der trockene Reizhusten in produktiven Husten übergeht, können Hustenlöser Erleichterung bringen. Denn sie helfen, den Schleim leichter abzuhusten.

Bei den freiverkäuflichen Hustenlösern findet man Wirkstoffe wie Ambroxol, Bromhexin und Acetylcystein (ACC). Sie lockern den zähflüssigen Bronchialschleim und verkürzen so den Krankheitsverlauf. Deshalb werden Hustenlöser häufig auch Schleimlöser genannt. Sie sollten in erster Linie tagsüber eingesetzt werden.

Wirkstoffe

  • Acetylcystein
  • Ambroxol
Hustenstiller und -löser nicht gleichzeitig einnehmen
Während Hustenlöser den bei Husten festsitzenden Schleim verflüssigen, unterdrücken Hustenstiller den Hustenreiz. Bei gleichzeitiger Einnahme kann der gelöste Schleim nicht abgehustet werden. Möglich ist dagegen die Anwendung von Hustenlösern am Tag zur Erleichterung des Abhustens kombiniert mit Hustenstillern in der Nacht, wenn trotz Schleimabsonderung ein quälender Hustenreiz besteht.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.02.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie
  • Quellen: Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin: Husten (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-013l_S3_Husten_2014-02.pdf)
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