Hüftgelenksarthrose: Blutverlust bei der Hüftgelenksoperation

Der durchschnittliche Blutverlust bei einer Hüftgelenksoperation beträgt zwischen 500 und 1.000 Milliliter. Die Menge an verlorenem Blut kann sich in den ersten Tagen nach dem Eingriff durch die Wunddrainagen noch erhöhen.

Meist muss der Blutverlust ausgeglichen werden. Früher wurde in der Regel Fremdblut gegeben. Wegen möglicher Unverträglichkeitsreaktionen oder Übertragungen von HIV- und Hepatitisviren wird heute meist die Eigenblutspende angewendet.

Bei starken, unerwarteten Blutverlusten während der Hüftgelenksoperation kann das aus der Operationswunde austretende Blut aufgefangen werden. Dieses kann dem Patienten dann nach entsprechender Aufbereitung in einem Gerät noch während des Eingriffs wieder zugeführt werden. Durch diese Autotransfusion kann die Verwendung von Fremdblut erheblich reduziert werden. Ganz vermeidbar ist die Gabe von Fremdblut jedoch nicht immer.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 23.01.2012
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: awmf-online.de : Coxarthrose, Stand 2002
  • Ortho Hamburg: Coxarthrose Verschleiß des Hüftgelenkes
  • Klinik am Homberg: Coxarthrose
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