Komplikationen bei HIV/AIDS: Zytomegalie (CMV)
Das Zytomegalievirus (CMV) lässt sich bei einem Großteil der Bevölkerung im Blut oder im Urin anhand von CMV-Antikörpern nachweisen. Zytomegalie-Viren können sich in verschiedenen Organen ansiedeln. Betroffen sind meist der Verdauungstrakt und die Netzhaut (Retina), seltener die Lunge und das Gehirn. Die Infektion verläuft bei Gesunden meistens ohne Symptome.
Bei HIV Infizierten tritt in 40 Prozent der Fälle eine CMV-Erkrankung auf. Meistens handelt es sich hierbei um eine erneute Aktivierung einer Infektion, die einem Gesunden nicht schaden würde.
Häufig ist hier die so genannte HIV Retinitis, eine Entzündung der Netzhaut. Wenn sie nicht behandelt wird kann sie sehr rasch zur Erblindung führen. Verschwommenes, unscharfes Sehen und Lichtblitze sind Warnsignale. Manchmal bereitet auch das räumliche Sehen plötzlich Probleme, oder es kommt zu Einschränkungen des Gesichtsfeldes. Bei den kleinsten Sehveränderungen sollte man unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, der sich mit HIV Infektionen auskennt.
Eine Zytomegalie-Infektion behandelt der Arzt mit antiviralen Medikamenten in Form von Tabletten oder Infusionen. Die Infusionen sind wirksamer, haben allerdings auch mehr Nebenwirkungen. Die Behandlung muss nach Abklingen der Beschwerden lebenslang fortgesetzt werden. Zuerst kommen die Medikamente in hoher Dosis zum Einsatz. Diese "Induktionstherapie" dauert in der Regel drei Wochen. Danach wird in niedriger Dosierung weiter behandelt; ohne diese "Erhaltungstherapie" würde die CMV nach wenigen Wochen erneut ausbrechen. Als Wirkstoffe werden Ganciclovir, Foscarnet, Cidofovir oder Valganciclovir eingesetzt.
Bei HIV Infizierten tritt in 40 Prozent der Fälle eine CMV-Erkrankung auf. Meistens handelt es sich hierbei um eine erneute Aktivierung einer Infektion, die einem Gesunden nicht schaden würde.
Häufig ist hier die so genannte HIV Retinitis, eine Entzündung der Netzhaut. Wenn sie nicht behandelt wird kann sie sehr rasch zur Erblindung führen. Verschwommenes, unscharfes Sehen und Lichtblitze sind Warnsignale. Manchmal bereitet auch das räumliche Sehen plötzlich Probleme, oder es kommt zu Einschränkungen des Gesichtsfeldes. Bei den kleinsten Sehveränderungen sollte man unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, der sich mit HIV Infektionen auskennt.
Eine Zytomegalie-Infektion behandelt der Arzt mit antiviralen Medikamenten in Form von Tabletten oder Infusionen. Die Infusionen sind wirksamer, haben allerdings auch mehr Nebenwirkungen. Die Behandlung muss nach Abklingen der Beschwerden lebenslang fortgesetzt werden. Zuerst kommen die Medikamente in hoher Dosis zum Einsatz. Diese "Induktionstherapie" dauert in der Regel drei Wochen. Danach wird in niedriger Dosierung weiter behandelt; ohne diese "Erhaltungstherapie" würde die CMV nach wenigen Wochen erneut ausbrechen. Als Wirkstoffe werden Ganciclovir, Foscarnet, Cidofovir oder Valganciclovir eingesetzt.





